
Die Bewohner der Region erhielten eine Mitteilung des Plans und eine Karte.
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Viele Einwohner waren durch diese Karte irritiert. Die "Ankündigung der beabsichtigten Holzgewinnung" klang nach einem geplanten Holzabbau. Die Karte war schwarzweiß und bot keine klare Unterscheidung zwischen den Straßen, den topografischen Höhenlinien und dem "nicht gewerblichen Holzwirtschaftsplangebiet". Die Legende war ebenfalls nicht sehr hilfreich. Die Karte war nur schwer zu entziffern und die meisten Leute warfen sie einfach weg.
Nichtsdestotrotz wurde am 11. September 2005 in aller Eile eine Bürgerversammlung einberufen, um zu ermitteln, was bekannt war und zu entscheiden, ob es Anlass zur Sorge gab. Ich entschied mich, für diese Bürgerversammlung eine neue Karte des Holzabbauplans in Google Earth zu erstellen, um zu sehen, ob die Darstellung der Elemente des Plans auf hochauflösenden 3D-Satellitenbildern hilfreich wäre, um potenzielle Probleme zu erkennen.

Neue Kartografierung der Elemente des Abholzungsplans in Google Earth
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Dann verwendete ich Google Earth Pro, um diese im Shapefile-Format (.shp) vorliegenden Daten zu importieren. Als Alternative für die Konvertierung von Shapefiles in das KML-Format von Google Earth bieten sich Tools wie Arc2Earth an.
Als ich die SJWC-Grundstücksdaten in Google Earth mit der Schwarzweiß-Karte verglich, stellte sich heraus, dass das Abholzungsgebiet im Wesentlichen den Grundstücksgrenzen einer Teilmenge der SJWC-Grundstücksdaten folgte. Jedes Grundstück war als einzelnes Element in Google Earth importiert worden, sodass ich die relevanten Grundstücke behalten und den Rest löschen konnte.
Mithilfe der Funktion Bearbeiten > Eigenschaften färbte ich die Grundstücke der geplanten Abholzung halbtransparent rot ein.
Mit dem Tool Ortsmarke hinzufügen markierte ich in Google Earth zusätzliche hervorstechende Elemente des Plans, wie etwa die vorgeschlagenen Hubschrauberlandeplätze in der Nähe von Schulen, Kindergärten und Häusern, sowie die Orte, wo unsere Gebirgswasserfirmen ihr Wasser aus dem Bach bezogen. Darüber hinaus fügte ich einige georeferenzierte Fotos alter Rotholzwälder, die abgeholzt werden könnten, sowie Fotos Sichtungen von Wildtieren wie Fischadlern und Bibern und dem unberührten Los Gatos Creek hinzu. Um die Fotos einzubinden, musste ich lediglich einige HTML-Codezeilen in das Beschreibungsfeld der Ortsmarke einfügen.
Zusätzlich importierte ich Grenzdaten für die angrenzenden öffentlichen Gebiete, die vermutlich ebenfalls von dem Abtransport des geschlagenen Holzes durch die Hubschrauber beeinträchtigt würden.
Schließlich zeichnete ich mithilfe des Tools Pfad hinzufügen einen unsichtbaren Pfad entlang der gesamten 10 Kilometer langen und mehr als 400 Hektar großen Abholzungszone am Los Gatos Creek Canyon. Die Nutzer meiner KML-Datei können in Google Earth eine Tour auf diesem Pfad starten, sich einfach zurücklehnen und einen virtuellen Flug entlang des Los Gatos Creek erleben, der eine Reihe von Fragen bezüglich des Plans aufwirft. Wenn ich diese KML öffentlich präsentiere, ist dieser Flug der beliebteste Teil der Präsentation.
Bemerkenswert ist, dass ich die gesamte KML komplett im Google Earth-Client durch Importieren der Grundstücksdaten und Verwendung einfacher Tools wie Ortsmarke hinzufügen und Pfad hinzufügen erstellt habe. Der KML-Code musste nicht direkt bearbeitet werden. Mit der einzigen Ausnahme, dass ich ein Bildschirm-Overlay unseres NAIL-Stoßstangenaufklebers mithilfe einfacher KML-Befehle erstellt habe. Nachdem ich die Grundstücksdaten gesammelt und die Fotos aufgenommen hatte, erstellte ich die gesamte KML-Datei an einem Wochenende. Zugegeben, es ist keine besonders schicke KML mit einem eigenen Balloonstyle oder benutzerdefinierten Symbolen. Es ist eine relativ einfache KML, die Standardsymbole und Info-Pop-ups mit einfachen Beschreibungen aus Text und Fotos beinhaltet.

Diese Gemeinden in den Bergen von Santa Cruz sind am stärksten von der Abholzung betroffen.
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Bei der überfüllten Bürgerversammlung im September 2005 präsentierte ich meine KML erstmals 300 Einwohnern. Als ich aus dem All auf die Santa Cruz Mountains zuflog und auf den langen roten Fleck, der das Abholzungsgebiet darstellte, einschwenkte, hörte ich, wie das Publikum nach Luft schnappte. Dann begann der virtuelle Flug:
Wir flogen zu den tatsächlichen Orten und Fotos alter Rotholzwälder, die abgeholzt werden könnten. Dann verwendete ich das Lineal in Google Earth, um die Entfernung von der Abholzungszone zu der Vorschule und dem Kindergarten zu messen. Es waren weniger als 290 Meter.
Der Überflug elektrisierte die Versammlung. Plötzlich begannen alle, Probleme, Fragen und Bedenken zu äußern, die durch den Plan offensichtlich geworden waren. Wir nutzten Google Earth interaktiv, um verschiedene Gebiete zu vergrößern und genau zu betrachten. Ich musste den Überflug an diesem Tag noch zwei Mal wiederholen und wurde anschließend gebeten, diesen bei mehr als einem Dutzend weiterer Bürgerversammlungen und vielen anderen Personen und Organisationen vorzuführen, darunter Folgende:

Das NAIL-Maskottchen "Charlie der Biber"; ein "verantwortungsbewusster Holzfäller"
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Gemeindemitglieder baten mich, diese KML-Datei zu veröffentlichen, damit sie sie zur Prüfung des Plans verwenden können. Zusätzlich erstellte ich eine vereinfachte Videoversion. Michael Ashbridge, ein Kollege aus dem Google Earth-Team, half bei der Erstellung eines 3D SketchUp-Modells eines Hubschraubers, der einen Rotholzstamm aus dem Canyon transportiert und dabei eine realistische Flugroute über mehrere Schulen nimmt. Ich importierte Daten aus der California Natural Diversity Datenbase in Bezug auf Sichtungen des vom Aussterben bedrohten kalifornischen Rotbeinfrosches. Andere Gemeindemitglieder steuerten Informationen und Fotos wie das Bild unseres Maskottchens "Charlie der Biber", einem "verantwortungsvollen Holzfäller", bei.
2007 entwickelte ich eine zweite Google Earth-Präsentation in Zusammenarbeit mit der Ökologin Adelia Barber, deren akribische Analyse zeigte, dass SJWC zu viel eigenes Waldland besaß, um eine rechtmäßige Genehmigung zu erhalten. Wir legten diesen Beweis dem kalifornischen Forstamt vor. Das Forstamt stimmte zu, den Abholzungsplan abzulehnen. Nach zwei langen Jahren hatten wir gewonnen.

SketchUp-3D-Modell eines Hubschraubers mit Holzladung im
Los-Gatos-Creek-Wassereinzugsgebiet
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Ausgewählte Medienberichte (insbesondere in Bezug auf Google Earth):
"Augen am Himmel und auf Ihrem Desktop: Mit Google Earth werden Satellitenbilder zu Verbündeten der Aktivisten", Sierra Club Magazine (Sep./Okt. 2007)
"Cal Fire lehnt Abholzungsplan der Water Co. ab: Sieg für die Initiative "Neighbors Against Irresponsible Logging", Los Gatos Observer (28. September 2007)
"Aktivisten nutzen Google: Internetkarten zeigen Umweltnöte", Wall Street Journal (15. November 2007)
"GRÜNE Augen am Himmel: Desktop-Satellitentools verändern die Arbeit der Umweltschützer", San Francisco Chronicle (11. Januar 2006)
"Bergbewohner kämpfen gegen den Abholzungsplan der Water Co.", lokale CBS-Abendnachrichten (20. März 2006)
"Nachbarn nutzen Hightech-Instrumente im Kampf gegen Abholzungsplan", San Jose Mercury News (1. Februar 2007)
"Technologie baut größere Seifenkisten", San Jose Mercury News (3. Dezember 2006)
"Kampf um den Plan zur Abholzung kalifornischer Rotholzwälder" und "Die Hintergrundgeschichte: Kampf um Rotholz", KGO TV (31. Januar 2007) (Video)
"Ehemaliger Vizepräsident nennt Plan sinnlos", Los Gatos Weekly Times (6. Dezember 2006)
"Holzfällern ein Bein gestellt", Silicon Valley Metro (6. Dezember 2006)
"Google Earth als wesentliches Werkzeug im Kampf gegen Abholzungsplan", Google Earth-Blog (6. Februar 2007)
Weitere Presseberichte:
"Holzstau", Silicon Valley Metro (7. Februar 2007) (zum Artikel nach unten blättern)
"Alternative zur Abholzung: Öffentliches Eigentum", Los Gatos Observer (2. Februar 2007)
"Abholzungsplan gefährdet die Zukunft des Wassereinzugsgebiets", San Jose Mercury News Editorial (31. Januar 2007)
"Gewaltige Schlacht: Einwohner kämpfen um Rotholz, Douglas Firs", San Jose Mercury News (27. Januar 2007)
Galgenfrist für Bäume", San Jose Metro (4. Januar 2006), Bericht über die Rücknahme des NTMP-Abholzungsplans durch die SJWC
NAIL-Pressemitteilung:
Der ehemalige Vizepräsident Al Gore und prominente Brandschutzforscher setzen sich gegen den Abholzungsplan für den Los Gatos Creek ein.